OT Lietzow:
(the town district Lietzow)
1917 lebten im Ort 276 und im Gutsbezirk 158 Einwohner. Lietzow war Amtsbezirk und Standesamt, aber die Post kam aus Nauen. Zum Amtsgericht oder Hochbauamt musste man in die Kreisstadt des Osthavellandes, nach Nauen. Pfarrer war in diesem Jahr Herr Superintendent a.D. Feller aus Berge und als Lehrer war ein Herr Voß angestellt. Der Gemeindevorsteher hieß Meyer, der Gutsvorsteher Voigt.
Der Hof Utershorst gehörte zum Gemeindebezirk Lietzow und bekam seine Post aus Nauen.
Zum Ortsteil gehört noch der WP Utershorst.
Seit dem 26. Oktober 2003 ist die Ortschaft ein Ortsteil der kreisangehörigen Stadt Nauen.
Die Ortschaft liegt abseits an der Bundesstraße B273 Richtung von OT Waldsiedlung zum OT Börnicke, wenige Kilometer hinter Nauen.
Der Landkreis Westhavelland ...(The county of West-Havelland ...)
war bis zum 27.04.1950 Verwaltungskörperschaft des Ortes. Mit dem 28. April 1950 wechselte Lietzow zum Osthavelland und ging dann 1952 in den Kreis Nauen über.
Die Umrisse des Landkreises Westhavelland wurden im Wesentlichen begrenzt durch:
Norden: Stadt Rhinow und Stadt Friesack
Osten: Stadtgrenze zu Nauen und Stadtgrenze zu Ketzin
Süden: Stadtgrenze zu Brandenburg an der Havel
Westen: Die Havel
Der Kreissitz war in der kreisfreien Stadt Rathenow.
Die Umrisse des Kreises Nauen, den man größtenteils aus Teilen des Osthavel- und des Westhavellandes gebildet hatte, wurden im Wesentlichen begrenzt durch:
Norden: Stadt Friesack
Osten: Stadtgrenze zu Berlin (West)
Süden: Grenze zum Kreis Potsdam-Land hinter Ketzin
Westen: Der Kreis Rathenow
Kreisstadt war Nauen
Der Landkreis ließ sich durch das Amt Nauen-Land, mit Sitz in der Stadt Nauen, vertreten.
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