Die Ketziner Straße:
(the Ketziner street)
Hier wird immer geholfen ...
Der Vorläufer wurde bereits 1907 erbaut (LINKS) und erfuhr mehrere An- und Umbauten:
(RECHTS: Der dunkle Gebäude-Komplex im Bild ganz rechts ist das umgebaute Kreiskrankenhaus von 1931 mit 170 Betten).
Die neue Klinik (helles Gebäude-H) nahm am 1. Mai 1998 ihren regulären Betrieb auf. Der Bau war notwendig geworden, weil nach 1989 der Ort Staaken (heute Weststaaken, Bezirk Berlin-Spandau) wieder zum Land Berlin gehörte. Damit lag auf einmal der größere Teil des Kreiskrankenhauses des Landkreises Nauen auf Berliner Territorium. Durch Vereinbarungen war die Weiternutzung der Bauwerke erstmal gesichert, doch der Endtermin stand schon fest. Und so war Nauen der erste Ort in Brandenburg, der eine komplett neue Klinik erhielt.


Hier tront der Fiscus ...
RECHTS: Der Vorläufer wurde bereits 1923 in der Schützenstraße erbaut und wird seit 1949 als Polizeihauptwache genutzt. Seitdem diese nach Falkensee umzog, ist hier nur noch ein Revierposten.
LINKS: Das neue Finanzamt nahm 1998 seinen regulären Betrieb auf. Der Bau war ein Zugeständnis des Landes im Rahmen der Kreisneuorganisation. Da Rathenow die Kreisverwaltung bekam, wurde als Ausgleich in Nauen das Finanzamt auf einem Teilstück des ehemaligen Sägewerksplatzes errichtet. Zur DDR-Zeit spielte das Finanzamt eine untergeordnete Rolle und war nur für die wenigen selbständigen Handwerker und Freiberufler zuständig. Die geringe Anzahl an Angestellten hatte demnach auch Platz im ehemaligen Landratsgebäude. Nach der Wende wurde der Arbeitsbedarf derart groß, dass man vorübergehend in die Baracken des ehemaligen VEB Bau Nauen an der Ludwig-Jahn-Straße einzog (gleich neben dem Verwaltungsgebäude von Havelbus).


Mit Feuereifer ... wurde hier gelernt: (The old school of fire brigade)
RECHTS: Gleich neben dem Finanzamt begegnet uns die ehemalige Feuerwehrschule des DDR-Bezirkes Potsdam.
LINKS: Die ehemalige Feuerwehrschule beherbergte in den 1990er Jahren und bis zum Neubau an der St.-Georgen-Straße 7 den Wasser- und Abwasserverband Havelland (WAH).



Hier wurde Zelluloid abgespult ...





Hier vergnügt sich Jung und Alt ...im Familienzentrum
LINKS:Der Bauunternehmer Sittel betrieb in der Ketziner Straße ein Sägewerk. Es stand dort, wo heute hinter dem Familienzentrum sich ein Parkplatz und das Finanzamt befinden.
RECHTS: Das Geschäfts- und Wohnhaus der Familie wurde 1976 zum Jugendklubhaus "Werner Seelenbinder". Die Bibliothek zog dann Ende der 1990er Jahre hier ebenfalls ein.
Ab 2015 ist hier das Familienzentrum untergebracht.
Das Haus von der Rückseite gesehen. Bei den vielen Um- und Ausbauten hat man offensichtlich alle Schmuckelemente "verschwinden" lassen.


RECHTS: Das gleiche Haus im Jahre 1994 in der Vorderansicht.
Die Fassade wurde zwar renoviert, aber auf Stilechtheit hatte man hier kaum geachtet. Unter den drei Fenstern der Mittelachse kann man eine größere Freifläche erkennen. Hier war ursprünglich ein Balkon angebracht. Mit dem Balkon entfernte man auch alle alten Fenster und ersetzte sie durch solche aus der DDR-Serienproduktion.
LINKS:So sah bei der Eröffnug des Jugendklubs 1979 ein Klubraum aus.


Das Gasthaus am Platz war der Hamburger Hof: (The inn Hamburg Hof.)
LINKS: Rechts vom Hamburger Hof sind die Gebäude des Sommergartens zu erkennen. Sie wurden in den 1950er Jahren abgerissen, damit das Theater der Freundschaft gebaut werden konnte.
RECHTS:Im großen Saal zeigt seit 1964 der Nauener Karnevalsklub alljährlich sein Können.



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