Die Jahre 1961 bis 1990
(From Yuears 1961 Up To 1990)

1964  

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Am zweiten Februar wird die Gründung für das neu zu errichtende Kurzwellenzentrum (KWZ) vollzogen.
Das 150 Hektar große Sendezentrum am Dechtower Damm befindet sich rund 3 Kilometer vom ehemaligen TELEFUNKEN-Gelände entfernt und soll für den Auslandsrundfunk RBI tätig werden.

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Dafür wird ein 100 kW-Sender vom Funkwerk Köpenick und eine Dreh- und schwenkbare Antenne mit bis zu 200 kW Leistung errichtet.

 

1972 

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Mit einem 500 kW-Kurzwellensender der Firma BBC wird der Betrieb über zwei Quadrantantennen aufgenommen.

Der Sender passt in ein kleines Einfamilienhaus.

1978

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Bis 1988 wird das Kurzwellenzentrum nun erweitert.
Es werden zwei 500 kW-Kurzwellen-Rundfunksender sowjetischer Produktion errichtet. Dazu sind zwei große Häuser notwendig.

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Dazu werden 19 Hochleistungs-Reflektorwandantennen mit Höhen zwischen 90 und 176 Metern errichtet.

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Die dazu gehörige Netzersatzanlage ist mit zwei Schiffs-Diesel-Motoren in Zweitakter-Bauweise ausgerüstet.
Der Betrieb derselben schleuderte Unmengen an Öl in die Landschaft. Links im Bild ist das Diesellager zu erkennen.

1990 

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Am 3. Oktober stellt der Sender Radio Berlin International seinen Betrieb ein und die Deutsche Welle übernimmt den leergewordenen Sendeplatz.

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Am Silvestertag 1990 wird das Funkamt Nauen aufgelöst und die Sendestation dem Fernmeldeamt Potsdam der Deutschen Bundespost angegliedert. Nach der Privatisierung der Bundespost gehört die Sendestelle der Deutschen Telekom AG.