OT Groß Behnitz:
(the town district Groß Behnitz)
1917 lebten im Ort 198, sowie im Gutsbezirk 427 Einwohner. Groß Behnitz war Amtsbezirk und hatte eine eigene Poststation und Standesamt. Zum Amtsgericht oder Hochbauamt musste man in die Kreisstadt des Osthavellandes, nach Nauen. Pfarrer war in diesem Jahr Herr Lux und als Lehrer war ein Herr Klinkerfuß angestellt. Der Gemeindevorsteher hieß Wegener, der Gutsvorsteher Thamm.
Das Vorwerk Bernitzow gehörte zum Gutsbezirk Groß Behnitz und bekam seine Post aus Berge.
Das Vorwerk Peterhof gehörte zum Gutsbezirk Groß Behnitz und bekam seine Post aus Wachow.
Das Vorwerk Quermathen gehörte zum Gutsbezirk Groß Behnitz und bekam seine Post auch von dort.
Zum Ortsteil gehören der WP Quermathen.
Seit dem 26. Oktober 2003 ist die Ortschaft ein Ortsteil der kreisangehörigen Stadt Nauen.
Die Ortschaft liegt direkt am Groß Behnitzer See.
Der WP Quermathen entstand an der Straße von Nauen-Neukammer nach Päwesin. Insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Ort durch Umsiedler stark vergrößert.
Der Landkreis Westhavelland ...(The county of West-Havelland ...)
war bis zum Jahre 1952 die Verwaltungskörperschaft des Ortes.
Die Umrisse des Landkreises Westhavelland wurden im Wesentlichen begrenzt durch:
Norden: Stadt Rhinow und Stadt Friesack
Osten: Stadtgrenze zu Nauen und Stadtgrenze zu Ketzin
Süden: Stadtgrenze zu Brandenburg an der Havel
Westen: Die Havel
Der Kreissitz war in der kreisfreien Stadt Rathenow.
Die Umrisse des Kreises Nauen, den man größtenteils aus Teilen des Osthavel- und des Westhavellandes gebildet hatte, wurden im Wesentlichen begrenzt durch:
Norden: Stadt Friesack
Osten: Stadtgrenze zu Berlin (West)
Süden: Grenze zum Kreis Potsdam-Land hinter Ketzin
Westen: Der Kreis Rathenow
Kreisstadt war Nauen
Der Landkreis ließ sich durch das Amt Nauen-Land, mit Sitz in der Stadt Nauen, vertreten.
Print