13.06.2010 |
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(the personality's) |

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"Die Postverwaltung geht nun mit dem Gedanken um, solche einfachen Funkempfangsstationen ähnlich wie jetzt die Telephonapparate im Abonnement auszugeben. Die Abonnenten können dann bequem alle die Mitteilungen empfangen (Börsentelegramme, Preßnachrichten usw.), welche zu bestimmten Tagesstunden von der Großstation ausgesandt werden. Freilich wird es sich dabei nicht so sehr um drahtlose Telegraphie, als vielmehr um Telephonie handeln, denn natürlich kann man es dem einzelnen Abonnenten nicht zumuten, das Morse-Alphabet zu lernen oder sich hierzu teure Telegraphisten zu halten. Die Funken-Telephonie ist aber so weit ausgebildet, daß man voraussichtlich in aller Kürze kleine, billige, drahtlose Empfangsapparate haben wird, welche für solchen öffentlichen Abonnentenverkehr vorzüglich geeignet sind. Es wird dann Aufgabe der Presse und der Nachrichtenbureaus sein, ihren Dienst so zu organisieren, daß dieser neuartige Verkehr bestmöglichst ausgenutzt und der breiten Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden kann. Trotzdem der Vortragende streng auf dem Boden nüchterner Sachlichkeit blieb, konnte er doch gelegentlich Zukunftsperspektiven von Jules Verne'scher Kühnheit entwerfen. So beispielsweise den künftigen politischen Redner, der seine Rede an einer Stelle in den drahtlosen Empfangsapparat spricht, während sie gleichzeitig in tausend verschiedenen Sälen in ganz Deutschland von einer Million Menschen gehört wird." |