13.06.2010 |
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(The street Dammstraße) |

Seit vielen Jahrzehnten dient das einst als städtische Krankenanstalt (Hospital) gegründete Haus (1872) in der Nauener Dammstraße als Seniorenheim. Das Eingangsportal zeigt den Heiligen Georg als Drachentöter und stammt vom St.-Georgs-Hospital aus dem Jahre 1768. Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, wurde dieses Hospital damals vor die Stadttore gebaut.
Gegenüber dem Seniorenheim in der Dammstraße (Die gesamte Straße wurde auf einem Holzbohlendamm erbaut, da der Untergrund aus Torf und Morast bestand.) befindet sich dieses schöne, ehemalige Wohnhaus (Dammstraße 8) des Bürgers Kluge. Leider ist bei vorhergehenden Um-und Ausbauten im Inneren des Gebäudes die wunderschöne holzgetäfelte Decke im Erdgeschoss teilweise verloren gegangen.![]() |
Das Gebäude vor der Sanierung im Jahre 1992. Bild rechts: Blick auf die Gebäuderückseite. Im Hintergrund das Seniorenheim. |
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Fast an der Stelle, wo dieses ehemalige Cafe Korn steht war das Stadttor nach Nordosten. Es war der einzige Überweg durch das Nauener Luch in Richtung der Kleinstadt Kremmen. (Heute sind das die befestigten Straßen Damm- und Graf-Arco-Straße.)![]() |
Wie auf dieser alten Postkarte ersichtlich, wurde der Teil des Grundstückes, der um 1850 noch Garten war (dort, wo die weißbeschürzten Mädchen stehen) später bebaut, um mehr Platz für die Katholische Mädchenschule zu haben. Dies ist der Teil, in dem in den 1980er Jahren die Bibliothek untergebracht war. Das weisgetünchte Gebäude (die eigentliche Kirche) ist auch heute noch so vorhanden. Zwischen beiden Bauwerken gibt ein breiter Mauerdurchbruch Aufschluss darüber, dass hier zwei tragende Mauern aneinandergrenzen. |
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| Am ursprünglichen Gebäude (Der Teil, der unmittelbar an der Dammstraße steht.) wurden offensichtlich zwei größere Umbauten vorgenommen. Nach 1908 hat man am linken Flügel, zur Parkstraße hin, noch eine Achse angebaut, um hier die Wähleranlage der neuen Telefonstation unterbringen zu können. Man hat sich hier strikt an die vorhandene Architektur gehalten.
Ganz anders dagegen erfolgte der Umbau zu DDR-Zeiten: Das gesamte Untergeschoß des großen Erkervorbaus, welches ursprünglich der Eingangsbereich war, wurde stillos "verschandelt" und der Eingangsbereich in die linke Seitenachse verlegt. |
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Die Schmalspurbahn Rathenow-Senzke-Nauen hatte einen Abzweig von Senzke nach Paulinenaue, der aber bereits nach etwa 25 Jahren eingestellt wurde. In verschiedenen Abschnitten hatte man vom 28. Oktober 1898 bis zum 01.Oktober 1901 eine 750 Millimeter breite Strecke von Rathenow nach Nauen gebaut. Die spätere offizielle Bezeichnung lautete: RSN - Kreisbahn Rathenow-Senzke-Nauen. Das Verwaltungsgebäude befand sich in Rathenow, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg nach Nauen in die Dammstraße verlegt, da die Bahn nun nur noch von Kriele bis Nauen fuhr. Lokschuppen gab es in Senzke und Nauen. |

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Dort, wo das Pferdefuhrwerk zu sehen ist, steht heute ein Imbiss-Kiosk. |
| Bitte an meine Besucher: Wer kann mir mit einem Foto vom Bahnhofshotel aushelfen? |
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Sie war eine der Modernsten ihrer Zeit. |
| ... und das sind die Überreste. |