| 3000
v.Chr. |
- Auf einem Urnenfriedhof aus
der Bronzezeit fand man ein
Bronzearmband und eine -pfeilspitze.
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| um
Christus |
- Im Nauener Luchmoor fand man Keramikscherben und
Überreste einer
Siedlung mit Grabstätten.
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| bis
etwa 1150 |
- Man fand wendische Urnen in der Stadtnähe und zwei
wendische
Burgwälle. Einmal an der so genannten Schwedenschanze und den
Rollbergen (OT Weinberg).
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| 981 |
(Kaiser Otto II. schenkt dem
Kloster
Memleben das Kastell Nienburg im Havelland. Historiker sehen hierin die
Vorläuferin der Stadt Nauen (auch Nawen geschrieben).)
ANMERKUNG: Dieser Fakt ist
offensichtlich
geschichtlich falsch. Er steht hier nur noch, weil er Bestandteil der
mir vorliegenden Unterlage ist!
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| 1150 |
- Markgraf Albrecht ("der Bär")
erbt die Mark Brandenburg und
"germanisiert" diese. Nauen wird deutsch.
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| 1186
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- In Urkunden des Brandenburger Domstiftes ist erstmals von
einem
Pfarrer aus Nauen die Rede.
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| 1292 |
- Die Markgrafen Otto und Konrad verleihen Nauen das
Stadtrecht.
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| 10.
Januar 1305 |
- Markgraf Hermann überträgt dem Domkapitel zu Brandenburg
das
Patronatsrecht über die Kirche in Nauen.
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| 1315 |
- Markgraf Waldemar ("der Große") besucht die Stadt Nauen und
verleiht ihr die "große Holzgerechtigkeit". Er "schenkt" der Stadt zwei
jüdische Bewohner als Einnahmequelle.
Juden mussten damals Schutzgeld zahlen.
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| 1317
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- Markgraf Waldemar bestätigt der Stadt ihre Grenzen.
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| 20.
August 1329 |
- Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Niekammer.
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| 1345 |
- Markgraf Ludwig (von Bayern) genehmigt der Stadt einen
Jahrmarkt
und den Wollwebern und Tuchmachern verordnet er der Verkauf der "Tücher
nach der Elle".
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| 1348 |
- Das Dorf Niekammer (Nikammer?) wird von der Pest
heimgesucht und
stirbt aus.
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| 1350 |
- Dorf und Feldflur von Niekammer werden von der Stadt Nauen
einverleibt. Die Pfarrkirche "St. Marien" zieht als Wunderkirche
unzählige Wallfahrer an.
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| 1358 |
- Streit zwischen dem Magistrat von Nauen und dem Domkapitel
zu Brandenburg über die Opfergaben der Wunderkirche zu Niekammer.
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| 1414 |
- Der Raubritter Dietrich von Quitzow zieht aus Friesack nach
Nauen. Er plündert und brennt die Stadt nieder.
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| 1514 |
- Nauen ist Erzpriestersitz und brennt vollständig ab.
Daraufhin
wird die Stadt von allen Abgaben befreit.
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| 1539 |
- In der Mark führt Markgraf Joachim II. die Reformation
(Luther)
ein.
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| 1545 |
- Niekammer (jetzt Neukammer
genannt)
wird als Vorwerk ausgebaut.
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| 1559
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- Kurfürst Joachim II. verleiht der Stadt das
Schneiderprivileg.
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| 1610
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- Bürgermeister Thomas Bulle schenkt der Stadt Land für einen
neuen
Friedhof (heute Garten des ehemaligen Landratsamtes). Der Fiedhof von
der Jacobi-Kirche wird verlegt und bleibt bis 1860 in Nutzung. Bulle
stiftet auch das so genannte "Bullen-Stipendium" für Nauener Studenten,
welches erst mit der Inflation um 1920 abgeschafft wurde.
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| 1626
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- Nauen wird im Dreißigjährigen Krieg durch den Grafen Ernst
von
Mansfeld niedergebrannt.
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| 1631 |
- Graf Tilly lässt das gerade aufgebaute Nauen plündern und
größtenteils zerstören.
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| 17. Juni 1675 |
- Der Große Kurfürst übernachtet beim zweiten Bürgermeister
Furdaich, um am nächsten Tag in die Schlacht bei Fehrbellin zu ziehen.
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| 1695 |
- Durch die Unachtsamkeit einer Hausfrau brennen das Rathaus
und
rund 250 Wohnhäuser nieder. Auch die Kirche wird teilweise davon
betroffen.
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| 5.
Mai 1697 |
- An diesem Tag ereilt das Vorwerk Neukammer das gleiche
Schicksal.
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| 1698 |
- Kürfürst Friedrich III. verleiht der Schmiedeinnung ihr
Privileg.
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| 1700 |
- Kürfürst Friedrich III. verleiht der Bäckerinnung ihr
Privileg.
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| 1707 |
- Kürfürst Friedrich III. verleiht dem Apotheker Friedrich
Ketlitz
sein Privileg.
In der späteren Potsdamer Straße (heute Goethestraße) wird diese
Apotheke von Christoph Niefeldt weitergeführt.
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| 1712 |
- Die Kirche wird neu aufgebaut und erhält einen Turm mit
einer
Höhe von rund 55 Metern.
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| 1718
bis 1725 |
- Friedrich Wilhelm I. beginnt mit der ersten Melioration des
Nauener Luches. Damit legt er den Grundstein für die Ackerbürgerschaft
in Nauen.
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| 1721 |
- Die Stadt führt ihren letzten Hexenprozess durch.
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| 1732 |
- Kronprinz Friedrich (der spätere Preußische König Friedrich
der
Große) weilt in Nauen.
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| 1765 |
- Der letzte von insgesamt fünf Großbränden vernichtet in
Nauen 40
Wohnhäuser und etwa 80 Scheunen.
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| 1766 |
- Von den bisher 78 Braurechten werden 75 wieder entzogen.
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| 1769 |
- Das im Jahre 1695 abgebrannte Rathaus erhält nun endlich in
der Bergstraße einen Nachfolger.
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| 1772 |
- Der Töpferinnung wird ihr Privileg verliehen.
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| 1798 |
- Die Stadt erhält das Privileg der Abdeckerei, welches bis
1990
fortgeführt wurde.
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| 1800 |
- In der Potsdamer Straße (heute Goethestraße) wird das
jüdische
Gotteshaus eingeweiht, welches bis 1933 genutzt wurde. Eine Tafel
erinnert heute noch an dieses Haus.
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| 1806 |
- 22 000 Soldaten des französischen Marschalls Bernadotte
plündern
die Stadt.
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| 1807
bis 1809 |
- Da Nauen an der Heerstraße Berlin - Tremmen - Magdeburg
liegt,
werden hier teilweise bis zu 75 Tausend französiche Soldaten
einquartiert, die die Stadt bis an den Rand des Ruins treiben.
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| 1809 |
- Bei einer Feuersbrunst am 28. und 29. Dezember werden 31
von 38
Scheunen mit allem Inhalt vernichtet. Der Sachschaden wurde mit 30
Tausend Goldmark beziffert. Die Solidarität der Märkischen Landbauern
im Umkreis rettete durch Spenden das Überleben der Stadt-Bauern.
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| 1816 |
- Der Landkreis Osthavelland wird gebildet und reicht vom
heutigen
Potsdam-Bornim bis hinter Oranienburg. Der Landrat hat seinen Sitz im
Dorf Senzke.
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| 1820 |
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| 1826 |
- Nauen wird Kreisstadt des 1816 gebildeten Landkreises
Osthavelland.
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| 1830 |
- Die neu gebaute Chaussee Berlin - Hamburg (heute
Teilstraßen:
Berliner- und Hamburger Straße) führt an der Stadtgrenze vorbei.
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| 1834 |
- Der auch noch heute genutzte Friedhof an der Hamburger
Straße
wird zur Nutzung freigegeben.
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| 1846
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- Die Eisenbahnstrecke Berlin - Hamburg (heute einziger Bahnhof)
wird als Privatbahn in Betrieb genommen.
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| 1847 |
- Die erste katholische Kirche (gegenüber der Post - bis 2000
als
Bibliothek genutzt) wird errichtet.
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| 1849 |
- Nauen wird Gerichtsort (Kreisgerichtskommission) - vorher
nur
Schulzengericht (durch den Bürgermeister, welcher gleichzeitig Richter
war).
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| 1852 |
- Gründung einer höheren Privatknabenschule.
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| 1857 |
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| 1858 |
- Gründung der Knabenvolksschule am Lindenplatz
(heute Grundschule Am Lindenplatz).
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| 1862 |
- Der Fürstbischof von Breslau erhebt die katholische Pfarre
in
Nauen zur selbständigen Kirchengemeinde.
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| 1865 |
- Eröffnung der Städtischen Gasanstalt (heute
Graf-Arco-Straße ...)
am Hauptbahnhof.
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| 1879 |
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| 1883 |
- Gründung der "Freiwilligen Feuerwehr".
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| 15.
Juli 1887 |
- Das neue Kreishaus wird
eingeweiht
(Hamburger Straße).
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| 1889 |
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| 1890 |
- Eröffnung des Eisenbahn-Vortortverkehrs Nauen - Berlin.
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| 1891 |
- Einweihung des neuen Rathauses
am
Rathausplatz / Hamburger Straße.
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| 1892
bis 1893 |
- Bau der Eisenbahnstrecke Nauen-
Ketzin.
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| 1893
|
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| 1895 |
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| 1899 |
- Einführung des Fernsprechverkehrs (Telefon).
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| 1901 |
- Gründung des Stadtmuseums durch Gebhardt Eckler.
- Bau der Schmalspurbahn von Nauen über Senzke nach Rathenow
("Blindschleiche" genannt)
- Nauen als Kreisstadt hatte das Sagen über 37 417
männliche und 35 654 weibliche Einwohner im Kreis Osthavelland.
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| 1902 |
- Eröffnung der Bahnlinie Nauen -
Wildpark (heute Teil von Potsdam). "Rutschbahn" genannt, weil beim
Bau ein riesiger Damm wegrutschte.
- Zum neuen Landrat wurde der bisher kommissarisch amtierende
Regierungsassistent Dr. jur. von Wilms ernannt. Er wurde in einer
Feierstunde in den Amtsräumen in Nauen mit einem anschließenden
Festessen im Hotel Hamburger Hof als Landrat
des Osthavellandes vom Regierungspräsidenten in Potsdam bestätigt.
- Voller Stolz rechneten die Besitzer der Zuckerfabrik
in Nauen die "Campagne" des vergangenen Jahres ab. 600 000 Zentner
Zuckerrüben mehr als im Jahre 1900 hatte man im Jahre 1901 produziert.
Insgesamt 2,8 Millionen Zentner Zuckerrüben hatten die Bauern der
weiteren Umgebung dazu angeliefert.
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| 1904 |
- Bau der Eisenbahnstrecke Nauen - Velten ("Kachelbahn"
genannt:
Töpferstadt Velten).
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| 1906 |
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| 1907 |
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| 1908 |
- Beginn der zweiten Meliorationsepoche bis 1921.
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| 1909 |
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| 1912 |
- In unmittelbarer Nähe des Forsthauses
wird das Forstarbeiterhaus errichtet.
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| 1913 |
- Stadt kauft für 33 Tausend Mark das Anwesen Stolpshof im
Krämer
gelegen (Krämer= Bezeichnung eines Naturschutzgebietes).
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| 1913
bis 1918 |
- Französische Kriegsgefangene transportieren mit einer
speuiellen
Kleinbahn Sandmassen von den Rollbergen zur Berlin- Hamburger Bahn und
schütten einen Damm auf, damit die Bahn die Dammstraße und die Nauen -
Veltener Bahn überqueren kann (Heute der einzige Bahnhof
von Nauen.).
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| 1915 |
- Eröffnung der Bahnstrecke Nauen - Oranienburg.
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| 1916 |
- Einweihung des neuen Realgymnasiums
in
der Parkstraße (heute Goethe-Gymnasium).
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| 1920 |
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| 1921 |
- Der Schiffahrtskanal Nauen - Paretz wird eröffnet.
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| 1923 |
- Bau des Finanz- und Zollamtes in
der
Schützenstraße (heute Polizeihauptwache).
- Eröffnung der Städtischen Badeanstalt am Havelländischen
Hauptkanal in der Nähe des "Strandgartens" (Graf-Arco-Straße).
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| 1925 |
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| 1930 |
- Die Stadt erhält eine Vollkanalisation.
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| 1931 |
- Das Kreiskrankenhaus wird für 170 Betten erweitert.
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Quelle: Die vorstehenden
Daten stammen aus einem
Schreibmaschinenskript (offensichtlich eine Abschrift), welches mit dem
Namen Baldus versehen ist.
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| 1935
bis 1940 |
- Bau der
Stadtrandsiedlung
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| 1936 |
- Das städtische
Schlachthaus
wird in den Luchbergen errichtet.
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| 1945 |
- Bei einem amerikanischen
Luftangriff am 20. April erleiden der Hauptbahnhof und angrenzende
Industrie- und Wohnhäuser schwere Schäden. Mehr als 60 Personen
starben..
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1953
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- Der Bau der Freilichtbühne dauert bis 1955.
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| 1955 |
- Das "Theater der Freundschaft wird gebaut.
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| 1958 |
- Bis 1959 wird die neue Molkerei an der Berliner Straße
gebaut.
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| 1967 |
- Im späteren Entwicklungsgebiet OST entsteht der
DDR-Großbetrieb "agrotechnik". Hier werden Ersatzteile und Maschinen
für die Landwirtschaft gehandelt.
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| 1968 |
- Am Bredower Weg werden die ersten Plattenbauten errichtet
und gegenüber der Zuckerfabrik wird das neue Stadtbad begonnen.
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| 1971 |
- Verhaltener Beginn der Stadtsanierung.
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| 1988 |
- Plattenbauten am Karl-Bernau-Ring und in der Feldstraße
werden gebaut.
- Zwischen Berlin-Spandau und der Nauener Stadtverwaltung
wird eine Vereinbarung über kommunale Kontakte geschlossen.
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| 1989 |
- Das komplett instandgesetzte Fachwerkhaus am späteren
Rathausplatz 2 wurde als Museum übergeben.
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| 1991 |
- Mit der Stadt Kreuzberg in Nordrein-Westfalen wird eine
Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. Die bereits 1988 mit Spandau
geknüpften Kontakte wurden erneuert und durch den Austausch von
Partnerschaftsurkunden besiegelt.
- Beginn des Baus des Geschäftszentrums am Lindenplatz. Dabei
wird das denkmalgeschützte Scharfrichterhaus widerrechtlich abgerissen
und als verstümmeltes Plagiat zum Zwecke des Bankeingangs wieder
errichtet.
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| 1992 |
- Grundsteinlegung für das Einkaufszentrums in der
Dammstraße. Dazu werden alle baulichen Anlagen der ehemaligen LPG
Pflanzenproduktion abgerissen.
- Stadtfest zur 700-Jahr-Feier der Stadt.
- Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Ehrfried Kass aus der
Partnerstadt Kreuztal.
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| 1994 |
- Der umgebaute Bahnhof wird in Betrieb genommen.
- Das Stadtbad wird saniert.
- Baubeginn des Wohngebietes "Mühlenstücke".
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| 1995 |
- Das Gewerbegebiet Ost wird zielgerichtet erweitert.
- Ein neuer Wohnpark an der Hamburger Straße entsteht.
- Das "Freie Gymnasium Nauen" wird eröffnet.
- Das Finanzamt des Kreises Havelland wird als Ausgleich zum
Verlust des Kreisstadtsitzes an der Ketziner Straße errichtet.
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| 1996 |
- In der Schützenstraße wird das Feuerwehrgerätehaus neu
errichtet.
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| 1997 |
- Einweihung der komplett rekonstruierten Sendestation am
Dechtower Damm/Graf-Arco-Straße 156. Damit wird das Kurzwellenzentrum
an den Rieselfeldern außer Betrieb genommen.
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| 1998 |
- Die neuerrichtete Havellandklinik wird eröffnet.
- Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Karlheinz Dauter.
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| 2001 |
- Der rekonstruierte Martin-Luther-Platz wird übergeben.
- Die Stadt wird Mitglied in der AG "Städte mit historischen
Stadtkernen".
- Erster Spatenstich für die neue Umgehungsstraße B5 im
August.
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| 2002 |
- Das Ensemble des Martin-Luther-Platzes wird von der
Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischem Stadtkern" zum "Denkmal
des Monats" für den Juni bestimmt. Der Platz mit den prägnanten Bauten St. Jacobi-Kirche, Käthe-Kollwitz-Grundschule
und dem Haus der Familie Barz wurde im Jahre 2001 für rund eine halbe
Million EURO komplex umgestaltet.
- Das größte Fachwerkhaus der Stadt in der Holzmarktstraße 21 wird nach der Komplettrekonstruktion übergeben.
- Der ehemalige sowjetische Ehrenfriedhof wird von der
Berliner Straße/Lindenplatz auf das Gelände des städtischen Friedhofs
verlegt.
- Das Museum wird geschlossen. Die Gegenstände werden in die
Heimatstuben nach Wachow und Groß Behnitz ausgelagert. Nur das
historische Archiv und die historische Bibliothek verbleiben in den
neuen Räumen und werden ebenso wie die Ausstellung zur Nauener
Handwerks-und Landwirtschaftsgeschichte künftig vom Verein der "Nauener
Heimatfreunde 1990 e.V." in treuhänderische
Verwaltung genommen.
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| 2003 |
- Per Gesetz wird das Stadtgebiet erweitert. Zu den
bisherigen Ortsteilen Neukammer, Schwanebeck und Weinberg kommen
folgende Gemeinden dazu: Berge, Bergerdamm, Börnicke, Groß Behnitz,
Kienberg, Klein Behnitz, Lietzow, Markee, Ribbeck, Tietzow und Wachow.
Viele dieser neuen Ortstile bestehen selbst aus mehreren Gemeindeteilen.
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| 2004 |
- Der Schulhof der Käthe-Kollwitz-Grundschule wird als Spielplatz eröffnet. Dabei wurden die Ideen von Schülern aktiv umgesetzt.
- Die Mittelstraße wurde rekonstruiert.
- In Neukammer nimmt die HAW (Havelländische Abfallwirtschaft) einen neuen Betriebshof in eigene Regie.
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| 2005 |
- Der Bahnhofsvorplatz wurde mit EU-Mitteln saniert und
umgestaltet. Zuvor wurde das gesamte Gelände nach Blindgängern aus dem
zweiten Weltkrieg untersucht.
- Der ehemalige Sägewerksplatz wird als Parkplatz hergerichtet.
- Senioren beziehen das neue Wohnheim des ASB in Jüdenstraße/Lindenstraße.
- Eröffnung der Stadtinformation und des Bürgerbüros im Haus des ehemaligen Stadtmuseums.
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